Progesteronmangel: Symptome, Ursachen und natürliche Behandlung
Progesteronmangel: Das Wichtigste in Kürze
- Das Hormon Progesteron ist entscheidend für einen stabilen Menstruationszyklus.
- Ein ausgeglichener Hormonhaushalt trägt zu einem besseren Wohlbefinden und einer harmonischen Menstruation bei.
- Eine gesunde Lebensweise und ausgewogene Ernährung können den Progesteronspiegel unterstützen — bei anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung wichtig.
Etwa jede vierte Frau (ca. 20 bis 30 Prozent) leidet einige Tage vor der Periode unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS). Während der Periode kommen dann noch Symptome wie starke Regelschmerzen, Hitzewallungen, Schwitzen oder Migräne hinzu. Ebenfalls berichten zwei von drei Frauen von lästigen Wechseljahresbeschwerden.
Diese Begleiterscheinungen der Menstruation oder Wechseljahre werden oft als Beschwerden, mit denen die betroffenen Frauen eben klarkommen müssen, abgestempelt. Doch diese belastenden Symptome sind nicht normal und sollten erst recht nicht als gegeben hingenommen werden.
Was viele nicht wissen, ist, dass diese Symptome Anzeichen für einen Progesteronmangel sein können.
Hier erfährst du, was ein Progesteronmangel ist, woran du ihn erkennst und welche Ansätze es gibt.
1. Der weibliche Zyklus und seine Hormone
Mit Beginn der Pubertät bis hin zu den Wechseljahren begleitet Frauen der monatliche Zyklus. Mit ihm bereitet sich der Körper jeden Monat aufs Neue auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Bei diesem Vorgang spielen v. a. die zwei Sexualhormone Östrogen und Progesteron eine entscheidende Rolle.
Die Hormone Progesteron und Östrogen
Progesteron und Östrogen sind natürliche Gegenspieler. Für das Wohlbefinden der Frau, einen schmerzfreien Zyklus, die Fruchtbarkeit und beschwerdefreie Wechseljahre ist ein Gleichgewicht der beiden Gegenspieler enorm wichtig. Schauen wir uns die beiden Hormone einmal genauer an:
Östrogene (auch Estrogene) sind der Sammelbegriff für verschiedene weibliche Hormone, wie z. B. Östriol und Östradiol. Dabei wird Östradiol auch als weibliches Fruchtbarkeitshormon bezeichnet. Sie werden in den Eierstöcken, der Plazenta und geringfügig in der Nebennierenrinde gebildet.
Progesteron ist ein Gelbkörperhormon, das v. a. in den Eierstöcken, im sogenannten Gelbkörper (lat. Corpus Luteum), gebildet wird. Ist die Frau schwanger, findet die Hormonbildung in der Plazenta statt. Expertinnen und Experten bezeichnen Progesteron auch gern als Gute-Laune-Hormon, da es auch stark auf die Stimmung und das Wohlbefinden wirkt.
Beide Hormone werden zyklusabhängig gebildet. Natürliche Schwankungen innerhalb des Zyklus sind daher ganz normal.
Der weibliche Zyklus
Der Zyklus hat einen ca. 28-tägigen Rhythmus. Er beginnt immer mit dem ersten Tag der Menstruation. Der weibliche Zyklus wird in zwei Hälften geteilt, die durch den monatlichen Eisprung getrennt werden. Während des Zyklus schwankt die Produktion und Ausschüttung der weiblichen Geschlechtshormone je nach Zyklusphase:
- Follikelphase: Hier dominieren Östrogene im Körper, die dafür sorgen, dass der Follikel im Eierstock heranreift. Kurz vor dem Eisprung ist die Östrogen-Konzentration am höchsten. In der ersten Zyklushälfte wird mithilfe der Östrogene die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und für eine mögliche Einnistung vorbereitet.
- Eisprung (Ovulation): Die fruchtbare Phase findet etwa in der Mitte des Menstruationszyklus statt. Hier wandert eine gut entwickelte Eizelle durch den Eileiter in die Gebärmutter.
- Lutealphase (Gelbkörperphase): Hier dominiert Progesteron im Körper. Jetzt entsteht aus dem vorher gebildeten Follikel der Gelbkörper, welcher auch Progesteron genannt wird. Fand in der zweiten Zyklusphase keine Befruchtung statt, bildet sich der Gelbkörper wieder zurück und ein neuer Zyklus beginnt. Anders ist es, wenn die Eizelle befruchtet wird. Dann bleibt die Konzentration von Östrogen und Progesteron hoch. Progesteron sorgt dafür, dass die Eizelle im sicheren Schutz der umgebauten Gebärmutterschleimhaut bleibt und sich der Embryo im Bauch entwickeln kann.
Du siehst: Hormonelle Schwankungen sind bei Frauen absolut normal, solange du dich gut fühlst und dein Zyklus regelmäßig ist.
2. Wie entsteht ein Progesteronmangel?
Östrogendominanz, Progesteronmangel, Gelbkörperschwäche (Corpus Luteum Insuffizienz) oder verkürzte zweite Zyklushälfte – alle Begriffe hängen mit einem Hormon-Ungleichgewicht der Frau zusammen.
Bei einem Progesteronmangel wird vom Gelbkörper (Corpus Luteum) zu wenig Progesteron gebildet. Für etwas mehr Klarheit, zählen wir einmal die verschiedenen Synonyme auf, die gleichbedeutend mit dem Begriff Progesteronmangel sind:
- Gelbkörperschwäche
- Corpus-Luteum-Insuffizienz
- Lutealphasendefekt
- Luteal-Insuffizienz
- Lutealphasen-Insuffizienz
Ursachen für einen Progesteronmangel
Die Ursachen für einen Progesteronmangel sind vielfältig. Konsultiere daher deine Ärztin bzw. deinen Arzt, wenn du den Verdacht hast, dass eine ernst zu nehmende Ursache dahinterstecken könnte. Zu den möglichen Gründen eines Progesteronmangels zählen:
- Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse
- Störungen der Nebennieren, des Darms oder der Bauchspeicheldrüse
- Diabetes
- Insulinresistenz
- polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom)
- Endometriose
- Funktionsstörung der Eierstöcke
- Nährstoffmangel
- Übergewicht: Körperfett produziert Östrogen
- Infekte: Zurückliegende Infekte können die Eierstöcke geschädigt haben.
- Umwelteinflüsse: Plastikverpackungen, Kosmetik, Reinigungsmittel und auch unsere Nahrung enthalten östrogenähnliche Stoffe (Xenoöstrogene), die unseren Körper belasten können.
- Chronischer Stress und Burnout: Bei dauerhaftem Stress bildet dein Körper extrem viele Stresshormone. Das geht dann zulasten des Progesterons, d. h. statt Progesteron wird noch mehr Adrenalin und Cortisol gebildet.
- Einnahme oder Absetzen der Antibabypille
- Wechseljahre: Vor allem zu Beginn der Wechseljahre tritt bei vielen Frauen ein Hormon-Chaos auf.
3. Progesteronmangel durch Antibabypille oder Wechseljahre
Diese beiden Punkte gehören wohl mit zu den häufigsten genannten Ursachen eines Progesteronmangels.
Gerade nach dem Absetzen der Antibabypille kann es zu einem Progesteronmangel kommen, da sich der Hormonhaushalt erst wieder regenerieren und regulieren muss. Wenn du über Jahre hinweg die Pille genommen hast, hattest du für einen langen Zeitraum keinen natürlichen Zyklus und der monatliche Eisprung wurde unterdrückt. Logisch, dass der Körper mit dem Absetzen der Antibabypille erst einmal wieder lernen muss, die körpereigene Hormonproduktion in Gang zu setzen und Progesteron und Östrogen in einem ausgeglichenen Maß zu produzieren.
Vor und während der Wechseljahre nimmt der Progesteronspiegel ebenfalls ab. Meist beginnt die Perimenopause, die Jahre vor der letzten Regelblutung, bei Frauen ab Mitte 40. Das Hormon-Chaos läutet den Beginn der Wechseljahre oftmals durch Symptome, wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und eine abgeschwächte Blutung ein.
4. Progesteronmangel und Schwangerschaft
Bei einem Kinderwunsch spielt das Gelbkörperhormon Progesteron eine wichtige Rolle. Es ist eines der wichtigsten Schwangerschaftshormone.
Wird nicht genug Progesteron gebildet, kann sich die Gebärmutterschleimhaut nicht gut aufbauen. Folglich kommt es zu keiner Einnistung der befruchteten Eizelle oder sie wird zu schlecht versorgt, weswegen das Embryo stirbt.
Bei einer Schwangerschaft schüttet der Gelbkörper in den ersten Monaten noch das Progesteron aus, danach wird diese Aufgabe von der Plazenta übernommen.
Progesteron hat zudem noch weitere Aufgaben während der Schwangerschaft:
- Unterdrückt vorzeitige Wehen und entspannt die Muskulatur der Gebärmutter
- Sorgt für besonders schöne und kräftige Nägel und Haare
- Hat eine stimmungsaufhellende Wirkung auf die Schwangere. Nach der Entbindung kommt es erneut zu einer Störung des Progesteron-Haushalts, da der Wert nun ziemlich plötzlich wieder abnimmt. Die bekannten Wochenbett-Depressionen können entstehen.
Neben den bereits genannten Symptomen eines Progesteronmangels gibt es einige Hinweise auf eine mögliche Gelbkörperschwäche, die eine Schwangerschaft erschweren können.
- Eine verkürzte zweite Zyklushälfte
- Schmierblutung in der zweiten Zyklushälfte
- Unregelmäßiger Menstruationszyklus
- Unerfüllter Kinderwunsch
Bei einem (unerfüllten) Kinderwunsch ist es daher ratsam, eine mögliche Gelbkörperschwäche von deiner Ärztin bzw. deinem Arzt ausschließen zu lassen. Der Gelbkörperschwäche-Test erfolgt mittels Messung der Hormonspiegel in Blut oder Speichel.
5. Symptome bei Progesteronmangel
Bei einem Progesteronmangel können zahlreiche und verschiedene Symptome auftreten, daher fällt der Verdacht nicht so schnell auf einen Mangel des bedeutenden Hormons. Es ist wichtig, die Beschwerden ernst zu nehmen und sie von einer Ärztin bzw. einem Arzt abklären zu lassen. Am besten bist du hier bei einer Gynäkologin bzw. einem Gynäkologen aufgehoben.
Oft steht ein Progesteronmangel im Zusammenhang mit folgenden Symptomen:
- Gutartige und bösartige Wucherungen der Gebärmutter und Eierstöcke
- Prämenstruelles Syndrom (PMS)
- Hitzewallungen und Schweißausbrüche
- Kopfschmerzen
- Innere Unruhe
- Geringe Vitalität
- Schlafstörungen
- Unerfüllter Kinderwunsch oder Fehlgeburten
- Zyklusstörungen
- Lange Regelblutungen
- Brustspannen und Zysten in der Brust
- Trockene Haut und Schleimhäute
- Schwindel
- Libidoverlust
- Infektanfälligkeit
- Heißhunger
- Erschöpfung
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Haarausfall
- Gewichtszunahme
- Hautprobleme (z.B. Aknebildung)
- Verdauungsbeschwerden
Wichtig: Es gibt Frauen, die bei einem Hormonungleichgewicht keine spürbaren Symptome wahrnehmen. Andere wiederum leiden unter deutlichen Beschwerden.
Progesteronmangel - Gewichtszunahme als häufiges Symptom
Ein Progesteronmangel kann mit Übergewicht in Verbindung stehen, da Progesteron eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und in der Regulierung von Flüssigkeiten im Körper spielt. Wenn die Progesteronspiegel sinken, kann es zu folgenden Auswirkungen kommen:
Wassereinlagerungen: Progesteron hilft normalerweise, überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen. Ein Mangel kann daher zu Wassereinlagerungen und einem aufgeblähten Gefühl führen, was das Gewicht kurzfristig erhöht.
Ungleichgewicht der Hormone: Ein niedriger Progesteronspiegel führt oft zu einem relativen Überschuss an Östrogen (Östrogendominanz). Östrogen fördert die Fettzunahme, besonders im Bauchbereich, und kann den Stoffwechsel verlangsamen.
Veränderungen im Blutzuckerspiegel: Progesteron hat auch einen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinhaushalt. Ein Mangel kann zu Heißhungerattacken, insbesondere auf kohlenhydratreiche oder zuckerhaltige Lebensmittel, führen, was langfristig eine Gewichtszunahme begünstigen kann.
Verminderte Schilddrüsenfunktion: Progesteron unterstützt die Schilddrüsenfunktion, die den Stoffwechsel reguliert. Ein Progesteronmangel kann die Schilddrüsenaktivität drosseln, was zu einem langsameren Stoffwechsel und somit zu einer Gewichtszunahme führen kann.
Diese kombinierten Effekte machen es häufig schwer, das Gewicht zu halten oder abzunehmen, wenn ein Progesteronmangel vorliegt.
6. Diagnose von Progesteronmangel
Wenn du den Verdacht hast, dass viele deiner Symptome zyklusbedingt auftreten und du dich in einer Reihe der Beschwerden wiedererkennst, gibt es Möglichkeiten, wie du erkennst, ob ein zu niedriger Progesteronspiegel daran Schuld ist.
Basaltemperatur messen
Bei der Basaltemperatur-Methode misst du jeden Morgen unmittelbar nach dem Aufwachen, noch bevor du dich weiter bewegst, deine Körpertemperatur und notierst diese. In der ersten Zyklushälfte beträgt die Temperatur im Normalfall um die 36,5 Grad Celsius.
Nach dem Eisprung steigt sie um mindestens zwei Zehntel Grad an und bleibt bei diesem Level bis zum Eintreten der Menstruation. Bei einem Progesteronmangel ist die zweite Zyklushälfte kürzer, demnach ist auch die Temperaturkurve und die Hochlage der Temperatur kürzer. Am besten nutzt du für die Messung ein Basalthermometer.
Blutuntersuchung oder Speicheltest
Um deinen Verdacht auf eine Gelbkörperschwäche zu bestätigen, kannst du bei deinem Arzt bzw. deiner Ärztin in der zweiten Zyklushälfte im Rahmen einer Blutabnahme oder einem Speicheltest deinen Progesteronwert bestimmen lassen. Der richtige Zeitpunkt der Messung ist wichtig.
Die Messung sollte dann stattfinden, wenn der Progesterongehalt im Körper am höchsten ist. Das entspricht bei einem 28-Tage-Zyklus einer Messung zwischen dem 19. und 21. Zyklustag. Ein gutes Progesteron-Östrogen-Verhältnis liegt bei Frauen bei 100:1, besser noch bei 200:1.
7. Was bei Progesteronmangel unterstützend wirken kann
Im Folgenden stellen wir dir Ansätze vor, die den Körper unterstützen können. Wichtig: Bei Verdacht auf Hormonstörungen solltest du in erster Linie deine Ärztin bzw. deinen Arzt des Vertrauens aufsuchen und deine Beschwerden schildern.
Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung sind die Grundpfeiler für ein gesundes Leben. In der Hektik des Alltags lässt sich der gesunde Lebensstil, gerade was die Ernährung angeht, nicht immer einhalten.
Die Folge ist ein Mangel an wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Bleiben solche Mängel länger bestehen, können sie sich erheblich auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden auswirken. Dies hat auch Folgen für deinen Hormonhaushalt.
Baue vermehrt frisches Obst und Gemüse in deine Ernährung ein. Vor allem Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl und Blumenkohl enthalten Substanzen, welche im Zusammenhang mit der Regulierung der Östrogen-Rezeptoren erforscht werden.
Weiterhin werden folgende Pflanzenstoffe in der Forschung im Zusammenhang mit dem Progesteronhaushalt diskutiert:
Tabelle progesteronreiche Lebensmittel
| Kategorie | Passende Lebensmittel |
|---|---|
| Getreide und Samen | Buchweizen, Hafer, Leinsamen, Reis, Sesam, Weizen, Sonnenblumenkerne |
| Hülsenfrüchte | Linsen, Erbsen, Bohnen |
| Nüsse | Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Pistazien |
| Früchte | Ananas, Banane, Zitrone, Beeren, Pfirsich, Feige, Wassermelone, Sauerkirsche |
| Gemüse | Tomaten, Spargel, Gurke, Kartoffel, Mais, Sellerie, Karotten, Knoblauch, Kopfsalat |
| Gewürze und Kräuter | Weinrebe, Wasserkresse, Schafgarbe, Honigklee, Frauenmantel, Küchenschelle, Nachtkerze, Yamswurzel, Mönchspfeffer |
Pflanzenstoffe, die in der Forschung diskutiert werden
Einige Pflanzenstoffe werden traditionell im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt der Frau eingesetzt:
- Passionsblumenextrakt: wird traditionell im Zusammenhang mit Wechseljahresbeschwerden wie Schlaflosigkeit, gedrückter Stimmung, Kopfschmerzen und Hitzewallungen diskutiert.
- Hopfen: enthält pflanzliche Phytoöstrogene, die dem menschlichen Östrogen ähneln; wird traditionell im Zusammenhang mit Hitzewallungen erforscht.
- Yamswurzel: enthält sogenanntes Diosgenin, das dem Geschlechtshormon Progesteron strukturell ähnelt.
- Schafgarbe: wird traditionell als progesteronartig beschrieben und im Zusammenhang mit der Hormonbalance diskutiert.
- Mönchspfeffer: wird traditionell im Zusammenhang mit der Regulation des Hormonhaushalts erforscht.
Diese traditionellen Zuschreibungen sind wissenschaftlich noch nicht abschließend belegt und ersetzen keine ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden.
Progesteron durch gesunden Lebensstil unterstützen
Nicht nur deine Ernährung, sondern auch dein Lebensstil sind entscheidend für deinen Hormonhaushalt. So können chronischer Stress und ungenügender bzw. schlechter Schlaf die Produktion des Stresshormons Cortisol erhöhen. Hohe Cortisolspiegel können die Produktion von Progesteron beeinträchtigen, da der Körper Progesteron teilweise nutzt, um Cortisol herzustellen. Das bedeutet, dass weniger Progesteron für seine eigentlichen Funktionen zur Verfügung steht.
Achte darauf, dir ausreichend Zeit zur Entspannung zu nehmen – vor allem, wenn es im Alltag oft hektisch zugeht. Eine gute Schlafhygiene ist wichtig, damit du erholsam schläfst.
8. Unser Fazit zum Thema Progesteronmangel
Progesteron ist von entscheidender Bedeutung für einen gesunden Zyklus. Ein Mangel an Progesteron und eine gleichzeitige Östrogendominanz resultieren zwangsläufig in Zyklusstörungen.
PMS und Schmerzen während der Menstruation solltest du nicht als schicksalhaftes Leid mancher Frauen hinnehmen. Auch bei einem Kinderwunsch ist ein ausgeglichener Hormonhaushalt eine wichtige Grundlage, damit die Einnistung der Eizelle funktioniert.
Werde also aktiv, wenn du dich in einigen Symptomen eines Progesteronmangels wiedererkannt hast und/oder eine Schwangerschaft nicht klappen will. Ein Arztbesuch ist empfehlenswert, um den Mangel entweder zu bestätigen oder ihn auch ausschließen zu können.
Eine gesunde Lebensweise und die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen können deinen Progesteronspiegel unterstützen und zu einem guten Körpergefühl beitragen.